Die Landesauswahl des LSV Brandenburg hat über die Pfingsttage beim renommierten internationalen Hopla Cup im französischen Mulhouse erneut ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Nach dem Turniersieg im vergangenen Jahr in der Altersklasse U12 trat die nahezu identische Mannschaft diesmal als jüngstes Team im U14-Wettbewerb an – und behauptete sich eindrucksvoll gegen die ältere Konkurrenz.

 

Mammutprogramm auf internationalem Top-Niveau

Insgesamt nahmen 24 Mannschaften, überwiegend aus Frankreich und der Schweiz, an dem traditionsreichen Turnier teil. Innerhalb von drei Tagen absolvierte das Team um das Trainerduo David Skillen und Björn Dupont ein echtes Mammutprogramm von insgesamt 14 Spielen auf internationalem Top-Niveau. Die Brandenburger, die sich aus neun Spielern der Potsdam Orcas und vier Akteuren des ASC Brandenburg zusammensetzten, mussten sich dabei gegen körperlich deutlich überlegene Gegner durchsetzen.

 

Souveräner Durchmarsch bis ins Viertelfinale

Bereits in der Vorrunde zeigte die Mannschaft ihre Klasse: Mit fünf Siegen und einem Unentschieden qualifizierte sich Brandenburg souverän für die weiteren Gruppenphasen. Auch dort blieb das Team auf der Erfolgsspur und zog verdient in das Viertelfinale ein – angesichts des jungen Alters der Mannschaft ein herausragender Erfolg.

Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale wartete schließlich mit Horgen aus der Schweiz der spätere Turniersieger. Die körperlich robuste Spielweise der Schweizer stellte die Brandenburger vor große Herausforderungen und bedeutete letztlich das Aus im Titelrennen.

 

Starkes Finish: Platz 6 im Gesamtklassement

Doch die Mannschaft bewies Moral: Im anschließenden Platzierungsspiel gelang ein umjubelter Sieg gegen die Auswahl aus Bayern. Lediglich gegen Douai aus Frankreich musste sich Brandenburg am Ende noch geschlagen geben. In der Endabrechnung bedeutete dies einen hervorragenden sechsten Platz unter 24 Teams.

Getragen wurde die Auswahl insbesondere von den erfahrenen Leistungsträgern und Torschützen Vincent Drescher und Oskar Kärgel (beide Potsdam) sowie Karl Dupont vom ASC Brandenburg. Alan Tokmoldin überzeugte im Tor mit zahlreichen starken Paraden, während Bertalan Pinter als kompromissloser Centerverteidiger wichtige Akzente setzte (beide Potsdam). Aber auch alle übrigen Spieler zeigten über das gesamte Turnier hinweg eine geschlossene Mannschaftsleistung und trugen ihren Teil zu diesem bemerkenswerten Ergebnis bei.

 

Foto (privat): Im Bild die Potsdamer Jungs Amos Langhof, Rafael Paul, Leo Harnisch, Moritz Waindok, Anton Ottilie und Coach David Skillen