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Der Verein

Rasantes Tempo, komplexe Spielzüge, schnelle Angriffswechsel und körperbetonte Zweikämpfe – das macht Wasserball zu einer für Athleten und Zuschauer gleichermaßen interessanten Sportart. Im Wasser kämpfen dabei zwei Mannschaften mit je sechs Spielern und einem Torwart in vier Spielvierteln um die meisten Tore. Wasserball wird seit 1900 bei Olympischen Spielen gespielt und ist somit die älteste olympische Mannschaftsdisziplin überhaupt.

In Potsdam wurde Wasserball bereits seit den 1950er Jahren gespielt. Ende der 60ziger Jahre wurde die Sportart allerdings in der damaligen DDR faktisch abgeschafft. Erst die Wasserball-Verrücktheit von Harry Volbert führte zur Wiederbelebung und 1993 zur Gründung der Abteilung Wasserball im ortsansässigen OSC Potsdam. 

In rasantem Tempo wurde der Verein zu einem der erfolgreichsten Wasserball-Vereinen Deutschlands entwickelt. Neben den erfolgreichen Männern, die inzwischen in der Deutschen Wasserball-Liga auf Medaillenniveau spielen, liegt der Fokus des Vereins auf der Jugendarbeit. Insgesamt haben die Potsdamer Wasserballer weit mehr als ein Dutzend deutscher Nachwuchs-Titelgewinne in Pokalwettkämpfen und Meisterschaften auf ihrem Konto und unzählige Medaillen auf nationaler, ostdeutscher und regionaler Ebene.

Diese hervorragende Jugendarbeit und die Leistungen der Potsdamer Wasserballer finden große Anerkennung auch auf nationaler Ebene. So verstärken Spieler der Potsdam Orcas – unter diesem Namen firmieren die Mannschaften seit 2019 –  zunehmend die jeweiligen Jugendnationalmannschaften Deutschlands. Besonders stolz ist der Verein auf die bereits zweimalige Auszeichnung mit dem „Grünen Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Commerzbank AG, mit der „vorbildliche und nachhaltige Talentförderung im Nachwuchsleistungssport“ gewürdigt werden.

Zum Schuljahresbeginn 2013 wurden erstmals Wasserballer in die Sekundarstufe I der Sportschule „Friedrich Ludwig Jahn“ eingeschult. Seitdem wächst die Anzahl der Wasserballer an der Schule kontinuierlich.  Zirka 20 Schüler lernen in den verschiedenen Klassenstufen an der Potsdamer Eliteschule des Sports und können so ihre schulische und sportliche Laufbahn ideal am Standort Potsdam verbinden.

Mit Alexander Tchigir steht weiterhin der weltbeste Wasserball-Torhüter seiner aktiven Zeit für den Unterricht an der Sportschule als Lehrertrainer zu Verfügung. Tchigir absolvierte mehr als 350 Länderspiele in der deutschen Nationalmannschaft und war über viele Jahre maßgeblich an den anhaltenden Erfolgen seines langjährigen Heimatvereins Wasserfreunde Spandau 04 beteiligt, bevor er dann als Trainer zum OSC Potsdam wechselte. Bei den Weltmeisterschaften 2005 und 2007 wurde Tchigir jeweils zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Auch André Laube, sportliche Leiter und Trainer beim OSC, arbeitet seit einem Jahr als Lehrertrainer an der Potsdamer Sportschule. Laube war selbst Spieler und einer der ersten aktiven Wasserballer des OSC Potsdam. Seit Jahren ist er als Coach maßgeblich an den vielen Erfolgen der Potsdamer Wasserballjugend beteiligt. Beide, Tchigir und Laube, sind Teil des Lehrertrainer-Teams der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule und betreuen hier die Wasserballer.

Das hauptamtliche Trainerteam wird komplettiert durch Slawomir Andruszkiewicz, der sich vor allem um die U18-Bundesliga und die „Zweite“ der Orcas kümmert, und Gregor Karstedt, der in der Nachwuchsgewinnung und –entwicklung tätig ist. Zahlreiche erfahrene und junge ehrenamtliche Trainer und Übungsleiter unterstützen den Prozess, der Entwicklung von zierlichen Jungtieren zu kräftigen, leistungsstarken Orcas.