Starke Defensive, souveräner Finalsieg und beste Ausgangslage für den Deutschen Pokal

Bereits vor einer Woche hat der Wasserball-Nachwuchs der Potsdam Orcas den ostdeutschen U14-Wasserball-Pokal erfolgreich verteidigt. Im heimischen Sport- und Freizeitbad blu blieb die Mannschaft des Trainergespanns André Laube und David Skillen ungeschlagen und durfte den Pokal wie schon im Vorjahr in die Höhe recken.

Mit Traumstart ins Finale

Dank eines Sieges in der Vorrunde hatten sich die Potsdamer direkt für das Halbfinale qualifiziert und konnten die Viertelfinalpartie zwischen den Wasserfreunden Spandau 04 und Erfurt abwarten. Die Berliner setzten sich dabei deutlich mit 30:5 durch und trafen anschließend auf die Orcas.

Gegen die starken Spandauer erwischten die Potsdamer einen Traumstart. Mit einer konzentrierten Defensive und einem Angriffsspiel wie aus einem Guss erspielten sie sich bereits im ersten Viertel eine 6:0-Führung. Dass sich die Berliner im weiteren Verlauf zurückkämpfen würden, war zu erwarten. Zu Beginn des dritten Viertels waren sie beim Stand von 4:7 wieder in Schlagdistanz.

Die Orcas ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Mit fünf Treffern in Folge bauten sie ihren Vorsprung wieder deutlich aus und gingen mit 12:4 in Führung. Am Ende stand ein überzeugender 17:9-Erfolg (6:0, 1:3, 6:2, 4:4), der den Einzug ins Finale bedeutete.

Erfolgreichste Torschützen der Potsdamer waren Vincent Drescher mit sechs Treffern und Anton Ottilie mit fünf Toren.

Tokmoldin und die Defensive sichern den Titel

Im Finale wartete mit dem SVV Plauen ein weiterer starker Gegner. Wie bereits im Halbfinale überzeugten die Orcas vor allem mit einer hervorragend organisierten Defensive. Im Tor zeigte Kapitän Alan Tokmuldin eine herausragende Leistung und gab seiner Mannschaft mit starken Paraden den nötigen Rückhalt.

Zwar gingen die Plauener zunächst mit 1:0 in Führung, doch danach blieb ihr Angriff mehr als 15 Minuten ohne weiteren Treffer. Die Potsdamer nutzten diese Phase konsequent und setzten sich bis Mitte des dritten Viertels auf 6:1 ab. Anschließend entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Partie, ohne dass der Erfolg der Orcas noch ernsthaft in Gefahr geriet.

Am Ende feierten die Potsdamer einen verdienten 12:8-Finalsieg und damit die erfolgreiche Titelverteidigung. Bester Torschütze im Endspiel war Oskar Kärgel mit vier Treffern. Bertalan Pinter und Vincent Drescher steuerten jeweils drei Tore bei.

Gute Ausgangslage für den Deutschen Pokal

Mit dem erneuten Gewinn des ostdeutschen Pokals haben sich die Orcas nicht nur den Titel gesichert, sondern auch eine hervorragende Ausgangslage für die Vorrunde des Deutschen Pokals geschaffen. Durch den ersten Platz gehen die Potsdamer dort zunächst den anderen regionalen Pokalsiegern aus dem Norden, dem Westen und dem Süden aus dem Weg.

Die Vorrunde des Deutschen Pokals wird am 14. und 15. November ausgetragen. Dort wollen die Orcas an die überzeugenden Leistungen aus dem ostdeutschen Wettbewerb anknüpfen und den nächsten Schritt im nationalen Pokalwettbewerb machen.

Potsdam:
Torhüter: Alan Tokmoldin, Jannis Henze/Pit Müller
Feldspieler: Amos Langhof, Anton Ottilie (6), Bertalan Pinter (4), Nils Beliaev, Moritz Waindok, Liam Wesemann, Rafael Paul (2), Oskar Kärgel (6), Leo Harnisch, Maxim Ulrich (2), Vincent Drescher (9), Till Beckmann

U14 Endrunde Ost-Pokal in Potsdam 03./04.10.2026

VF 1      Leipzig                –             Brandenburg    27:16
VF 2      Spandau            –             Erfurt                  30:5
HF 1      Plauen                –             Leipzig                31:5
HF 2      Potsdam            –             Spandau            17:9
5. Platz Brandenburg    –             Erfurt                  23:17
Bronze Leipzig                –             Spandau            10:22
Gold      Plauen                –             Potsdam            8:12


1. Potsdam Orcas
2. SVV Plauen
3. WF Spandau 04
4. SC DHfK Leipzig
5. ASC Brandenburg
6. Erfurter SSC