Dem Pokalachtelfinale folgt das Bundesliga-Havelderby gegen Spandau am Samstag im blu

Ein laut Trainer Alexander Tchigir „etwas verschlafenes erstes Viertel“ verhinderte für die Potsdam Orcas im Viertelfinale des Deutschen Wasserball-Pokals eine mögliche Überraschung. Beim Bundesliga-Dritten ASC Duisburg unterlag das Team mit 9:15 (0:5, 3:4, 2:2, 4:4).

Dabei zeigten die Orcas bereits im Auftaktabschnitt phasenweise gute Ansätze. „Wir hatten ein bisschen Pech im Abschluss und wurden von Duisburg konsequent bestraft“, erklärte Tchigir. „Im weiteren Spielverlauf haben wir diese kleinen Fehler abgestellt und konnten auf Augenhöhe mithalten. Ein großes Kompliment an die Mannschaft für ihren Kampfgeist über die gesamte Partie.“ Auch Orcas-Sportdirektor André Laube lobte den Auftritt: „Wir haben gegen den Favoriten sehr mutig gespielt. Das gibt Zuversicht für die kommenden Aufgaben.“

Nach dem 0:5-Rückstand zur ersten Pause und zwei weiteren Gegentreffern zu Beginn des zweiten Viertels drohte den Potsdamern zunächst eine deutliche Niederlage. Doch nun belohnte sich das Team endlich für seinen Einsatz. Arne Hofmann traf in Überzahl zum 1:7, Finn Taubert erzielte das 2:8, ehe Kapitän Lu Meo Ulrich mit dem 3:8 nachlegte. Im dritten Viertel verkürzten die Orcas durch Treffer von Taubert und Ulrich weiter auf 5:9. Im ereignisreichen Schlussabschnitt sorgten Tyler Kugler, Elias Göthke, Hofmann und erneut Ulrich für die weiteren Potsdamer Tore zum 9:15-Endstand.

Neben dem ASC Duisburg qualifizierten sich auch die White Sharks Hannover (26:12 gegen Poseidon Hamburg), Waspo 98 Hannover (34:11 gegen die SG Neukölln) sowie der Duisburger SV (12:9 gegen den SC Neustadt/Weinstraße) für das Final Four des Wettbewerbs.

Für die Potsdam Orcas geht es bereits am kommenden Samstag (18 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Wasserfreunde Spandau 04 weiter. Austragungsort ist das Sport- und Freizeitbad blu. Tickets sind wie gewohnt im Vorverkauf unter https://potsdam-orcas.de/tickets/ erhältlich. Dort können auch bereits Karten für das Qualifikationsturnier zum Conference Cup vom 20. bis 22. Februar erworben werden. Erstmals richten die Orcas ein Turnier des europäischen Spitzenverbandes European Aquatics in Potsdam aus. Mit GS Apolon Smyrnis und Panionios GSS reisen zwei griechische Topteams an, zudem ist Partizan Belgrad zu Gast. Im Modus „Jeder gegen jeden“ dürfen sich die Zuschauer von Freitag bis Sonntag auf insgesamt sechs Partien internationalen Spitzenwasserballs freuen.

Potsdam Orcas:
Torhüter: Willem Simon
Feldspieler: Finn Taubert (2), Marian Kob, Tyler Kugler (1), Arne Hofmann (2), Filip Dittmer, Fabian Liedtke, Matti Arnold, Elias Göthke (1), Thilo Popp, Florian Burger, Lu Meo Ulrich (3), Mason Irving

Viertelfinale Deutscher Pokal

31.01.26             16.00    ASC Duisburg                  – Potsdam Orcas             15:9 (5:0, 4:3, 2:2, 4:4)
31.01.26             16.00    SV Poseidon Hamburg   – White Sharks Hannover 12:26 (3:4, 4:9, 4:5, 1:8)
31.01.26             18.00    Waspo 98 Hannover      – SG Neukölln                  34:11 (7:2, 8:3, 12:4, 7:2)
01.02.26             14.00    SC Neustadt/Weinstraße – Duisburger SV 98       9:12 (2:4, 4:2, 1:3, 2:3)

Spielplan Herren-Bundesliga Potsdam Orcas

DatumUhrzeitHeimGastErgebnis
18.10.2516:00WF Spandau 04Orcas25:9
25.10.2518:00OrcasDuisburger SV 9811:9
01.11.2518:00OrcasSG Neukölln17:9
15.11.2517:00White Sharks HannoverOrcas19:16
22.11.2518:00OrcasASC Duisburg10:19
29.11.2518:00Waspo 98 HannoverOrcas36:7
25.01.2615:30SV CannstattOrcas8:11
07.02.2618:00OrcasWF Spandau 04
14.02.2618:00Duisburger SV 98Orcas
20.–22.02.26CONFERENCE CUP
25.02.2620:00SG NeuköllnOrcas
28.02.2616:00OrcasWhite Sharks Hannover
07.03.2616:00ASC DuisburgOrcas
14.03.2618:00OrcasWaspo 98 Hannover
21.03.2616:00OrcasSV Cannstatt
Foto: Kapitän Lu Meo Ulrich überzeugte mit starkem Offensivspiel und drei Treffern im Pokal. (Foto: S. Seifert)
Foto: Kapitän Lu Meo Ulrich überzeugte mit starkem Offensivspiel und drei Treffern im Pokal. (Foto: S. Seifert)