Bundesliga-Nachwuchs der Orcas gewinnt daheim gegen Krefeld / Nun auswärts in Neukölln und Cannstatt

Mit einem souveränen 23:8 (7:2, 6:1, 3:1, 7:4) gegen die SV Krefeld 72 hat das U18-Bundesliga-Team der Potsdam Orcas am Sonntag eine für den weiteren Saisonverlauf wichtige Woche eröffnet. Nach dem auch in dieser Höhe erwartbaren Heimsieg im Bad des Sportparks Luftschiffhafen stehen nun zwei anspruchsvolle Auswärtsspiele auf dem Programm: Am Mittwochabend geht es zum Tabellenfünften SG Neukölln nach Berlin, am Sonntagnachmittag folgt die Partie beim SV Cannstatt in Stuttgart.

„Gut ist, dass nun endlich alle Spieler gesund sind“, sagt Trainer Slawomir Andruszkiewicz. „In voller Besetzung können wir jede Mannschaft schlagen. In dieser spannenden Liga zählt jeder Punkt.“ Tatsächlich präsentiert sich die A-Gruppe der U18-Bundesliga in dieser Saison so ausgeglichen wie selten zuvor. In der Siebener-Liga hängen die Ergebnisse der fünf Topteams stark von der jeweiligen Tagesform ab. Lediglich Krefeld und Tabellenletzter Post-SV Nürnberg hinken bislang hinterher. Jedes Team hat bereits mindestens zwei Niederlagen hinnehmen müssen, der Kampf um die ersten beiden Plätze der Hauptrunde ist vollkommen offen.

Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich direkt für das Final Four um die deutsche Meisterschaft, während die Teams auf den Rängen drei bis sechs in einem Viererturnier die beiden weiteren Endrundenteilnehmer ermitteln. In den vergangenen drei Spielzeiten hatte Potsdam jeweils den U18-Titel gewonnen und die Hauptrunde zuvor dominiert – in diesem Jahr gestaltet sich der Weg deutlich schwieriger. „Das ist gut für die Liga und die Entwicklung der Spieler“, sagt André Laube, sportlicher Leiter der Orcas. „Nach den Spielen in Neukölln und Cannstatt wird sich zeigen, ob wir noch eine realistische Chance auf die ersten beiden Plätze haben.“

In der aktuellen Tabelle liegen die Orcas nach sieben von zwölf absolvierten Partien mit 15 Punkten auf Rang drei – hinter dem SV Cannstatt (18 Punkte / 8 Spiele) und dem Duisburger SV 98 (18 / 10), aber vor den White Sharks Hannover (12 / 6) und der SG Neukölln (9 / 6).

Umso wichtiger war der Pflichtsieg gegen Krefeld. Nach einer schnellen 2:0-Führung konnten die Gäste aus Westdeutschland zunächst ausgleichen, ehe die Andruszkiewicz-Schützlinge das Spiel frühzeitig entschieden und bis Anfang des zweiten Viertels auf 10:2 davonzogen. Beste Torschützen beim 23:8-Erfolg waren Fabian Liedtke (7 Treffer) und Marian Kob (6), gefolgt von Kapitän Elias Göthke (3), Nico Buchelt (2) sowie Tom-Bendix Rygol, Hendrik Drenkhahn, Rufus Große, Bruno Götz und Michael Vorogushyn (je 1).

Aufgebot Potsdam Orcas U18:
Torhüter: Maurice Lehmann (1.–16. Minute), Luca Zambra (17.–32.)
Feldspieler: Tom-Bendix Rygol (1), Hendrik Drenkhahn (1), Rufus Große (1), Nico Buchelt (2), Marian Kob (6), Fabian Liedtke (7), Georg Metzler, Linus Eggert, Elias Göthke (3), Bruno Götz (1), Michael Vorogushyn (1), Maxim Lucki

U18-Bundesliga Hauptrunde A 2025/26 – Spielplan Potsdam

DatumUhrzeitHeimGastErgebnis
01.11.2520:00Potsdam OrcasSG Neukölln14:13
02.11.2511:30Potsdam OrcasDuisburger SV 9814:11
23.11.2514:00Post-SV NürnbergPotsdam Orcas3:33
06.12.2517:00Potsdam OrcasSV Cannstatt12:18
17.01.2619:00SV Krefeld 72Potsdam Orcas10:16
18.01.2614:30Duisburger SV 98Potsdam Orcas13:12
01.02.2612:00Potsdam OrcasSV Krefeld 7223:8
04.02.2618:30SG NeuköllnPotsdam Orcas
08.02.2615:15SV CannstattPotsdam Orcas
15.02.2615:30White Sharks HannoverPotsdam Orcas
01.03.2614:00Potsdam OrcasWhite Sharks Hannover
14.03.2620:00Potsdam OrcasPost-SV Nürnberg

1.       SV Cannstatt                   8/12      126:88                18
2.       Duisburger SV 1898       10/12    196:117              18
3.       Potsdam Orcas               7/12      124:76                15
4.       White Sharks Hannover 6/12      86:69                  12
5.       SG Neukölln                    6/12      100:66                9
6.       SV Krefeld 72                  7/12      78:132                6
7.       Post-SV Nürnberg          8/12      69:231                0

Foto: Sandra Seifert – Abwehrstratege Tom-Bendix Rygol traf zum zwischenzeitlichen 19:7.
Foto: Sandra Seifert – Abwehrstratege Tom-Bendix Rygol traf zum zwischenzeitlichen 19:7.